27.05.2000

Das Fest der Pleiten, Pech und Pannen

Freitagnachmittag beginnt das Dorffest immer mit dem gemeinsamen Aufbau. Dies war in diesem Jahr schon ein kleines Dorffest für sich, denn nach erledigter Arbeit wurde gegrillt und verzällt und alles ging recht locker vonstatten. Dafür war am nächsten Tag irgendwie Ladehemmung. Nachmittags, zum Zeitpunkt des Kaffeetrinkens, kam erst die Musik und fing an aufzubauen. Durch Stromprobleme und die notwendigen Soundchecks war dies natürlich ziemlich lästig.
Ansonsten war das Wetter sehr schön und Kuchen wurde reichlich vertilgt.
Gleichzeitig sollte der Kindernachmittag starten. Doch trotz vorheriger Planungen war zuwenig Betreuung vorhanden, weil ein Teil der Mütter (und Väter?) in der Grundschule beim Sommerfest helfen mussten, und auch mehr Kinder kamen, als geplant war.
Das Singen startete verspätet und mit Missverständnissen. Da die Musikanlage noch nicht einsatzbereit war, war ein Teil der Sängerinnen wieder nach Hause oder zu einer gleichzeitig stattfindenden Geburstagsfeier gegangen. Doch dann kam die Presse und es musste für ein Foto der dörflichen Singgemeinschaft stark improvisiert werden.
Nun folgte die Begrüssung der Anwesenden durch den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Ulrich Kramp. Danach kam der "Hühnerauftritt". Ein Teil der Stübchenmannschaft hatte zur Unterhaltung einiges "hühnergemäss" eingeübt und dargeboten. Die Kostüme und der gesamte Auftritt waren Spitze! Danach kam Monika Böcker und Marlies Laabs mit ihrem gesungenen und gespielten Auftritt "Ein Lochist im Eimer". Auch hier wurde viel Beifall gespendet. Durch die ganzen Verzögerungen war zwischen Nachmittag- und Abendprogramm für die Aktiven leider keine Zeit mehr zum Ausruhen. Der Auftritt der Tanzgruppe um Saskia Wiesner wurde gegen 22.00 Uhr von den Fans sehnsüchtig erwartet und natürlich ein voller Erfolg und mit Beifallstürmen belohnt.
Danach trat als ein weiteres Highlight die Imbacher Band auf. Um diese Zeit war das Dorffest bereits so voll, dass es kaum ein Durchkommen gab.
Als Wermutstropfen kann man leider nur bezeichnen, dass die Leute ihren Müll nicht selbst in die bereitstehenden Müllsäcke warfen, sondern alles stehenliessen, und darauf warteten, dass die Aktiven aufräumten.
Leider klappte die Essensausgabe auch nicht so zügig wie gewohnt. Im nächsten Jahr soll dies besser werden.
Fazit: Die Musik könnte leiser, das Essen schneller und die Stimmung nicht besser sein. Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben, dass das Fest wieder stattfinden konnte.

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