08.11.2003

Martinsfeuer

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sa-hankt Martin ritt durch Schnee u-hund Wind,
sein Ross, dass trug ihn fort ge-heschwind....

... so sangen am Samstag, dem 8.11. ganz viele grosse und kleine Imbacher auf ihrem Weg durchs Dorf. Allerdings ...
unser Sankt Martin war eine "Santa Renata" und das "edle Ross" war ein schönes, struppiges Islandpony namens "Gauski", den freundlicherweise Nadine zur Verfügung stellte.
Schnee und Wind gab's auch nicht, es war ein kalter, aber schöner, trockener Vollmond-Abend.
Viele Kinder hatten sich um 18.30 Uhr mit ihren Eltern an der Ecke Imbacher Weg/Hofacker getroffen und waren dann singend und plaudernd durch Imbach gewandert, begleitet von den vertrauten, fröhlichen Martinsmelodien, die Anke (Oderwald-Röhrigs) ihrem Quetschbüggel
(-> Akkordeon) entlockte.
Künstlerische Belehrungen (Jutta: "Anke! Du hast die 4. Strophe vergessen!") wurden mit Gelächter quittiert, hatten die meisten Martins-Meister-Sänger doch nur die 1. Strophe 3 x mitgesungen !

Am "Krusen Hinrich" erwartete alle ein warmes, prasselndes Martinsfeuer.
An alle Kinder mit Laternen verteilte Uli Weckmänner, liess sich jedoch nicht von schamlosen Erwachsenen bestechen, die sich - mit Laterne in der Hand - eines der heißbegehrten Brotkerlchen erschleichen wollten.

Zum Trost gab es für alle Glühwein, Kölsch und Saft. Es wurde ein sehr gemütlicher Abend und der einzige Grund nach Hause zu gehen, war dann irgendwann die drückende Blase.
Zu erwähnen wäre noch, dass sich die Dorfkinder auf Rainers gepflügtem Erdbeerfeld eine Schlammschlacht im Dunkeln geliefert haben. Ich hoffe, dass, zu Hause angekommen, auch jeder sein eigenes Kind unter der Schlammschicht wiedergefunden hat.
Wir freuen uns schon auf das nächste Imbacher "Santa Renata"!

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