26.08.2001

Wandertag

Der erste Imbacher Wandertag wurde völlig willkürlich auf den 26. August 2001 gelegt, was im Nachhinein keine besonders gute Idee war, denn dieser Tag war der heisseste Tag des Jahres, wenn nicht gar des Jahrzehnts (So kam es uns wenigstens vor).
Die Beförderung zum Startpunkt in Bechen erfolgte an diesem Sonntagmorgen um 11.00 Uhr in Fahr-gemeinschaften, die sich spontan gebildet hatten. Mit entsprechender Vortour, Wanderkarte, Rucksäcken und Wanderschuhen bewaffnet machten wir uns dann frohgemut auf den Weg. Schon an der zweiten Weggabelung hatten wir ein Problem: So ganz genau konnte anhand der Vortour der Weg nicht ermittelt werden. Diese lag nämlich schon ein knappes Jahr zurück und jetzt kam das Rätsel: Geradeaus und Berg herauf oder rechts herum und Berg herunter ? Die Wanderkarte war hier auch nicht ganz schlüssig ? je nachdem wie herum man sie hielt, favorisierte sie die eine oder andere Variante. Nun, wir sind
den Berg herauf (unter Protest und Stöhnen) und danach wurde es noch undurchsichtiger: Kurz und gut, wir haben bei der gesamten Tour garantiert nicht mehr als fünfmal wieder umgedreht und sind zur letzten Weggabelung zurückgelaufen. Zu unserer Unterhaltung zückten Peter und Renate mitten im Wald Bögen mit Quizfragen aus dem Rucksack heraus, wo die Erwachsenen z.B. folgende Frage beantworten mussten: ?Welche EU-Länder nehmen nicht an der Währungsumstellung in Euro teil ?? Da hatten die Kinder es doch bedeutend besser: Sie mussten nur alle deutschen Bundesländer benennen! Gewonnen haben wir alle (an Erfahrung).
Mittags haben wir in Dürscheid in einem schönen Gartenlokal Pause gemacht. Und hier sollte sich herausstellen, warum Peter einen überdimensionalen Rucksack schleppen musste: Jedes Kind bekam als Belohnung ein Geschenk überreicht. Nach der etwas lang geratenen Pause machten sich erste Erschöpfungstendenzen
bemerkbar. Es wurde stillklammheimlich an der Strasse nachgeforscht, wann der nächste Bus kommt. Leider erst um 21.00 Uhr!
So gingen wir dann doch noch geeint die zweite Hälfte der Wanderung an. Am Schluss teilte sich die Gruppe in eine streikende und eine streikbrechende Hälfte. An der letzten Weggabelung, an der ein Fussmarsch von 3 Kilometer an der Hauptstrasse entlang anstand, schmissen sich ein Teil Frauen und Kinder ins Gras und die Männer und zwei Frauen opferten sich, um die Autos zu holen. Als wir uns dann aber abends zum Grillen trafen, waren wir alle der Meinung, dass wir so einen Wandertag unbedingt wiederholen sollten!

Um Bilder herunterladen zu können bitte anmelden. Mitglieder können das Passwort bei Uli Kramp erfragen.